Kleiderschrank aufräumen mit der KonMari-Methode

Jahreszeitenwechsel, Umzug, überquellende Fächer und Schubladen, … Es gibt immer wieder gute Gelegenheiten, um deinen Kleiderschrank aufzuräumen und auszumisten. Die KonMari-Methode von Marie Kondo aus Japan kann dir dabei helfen. Wie diese Aufräum-Methode genau funktioniert und was du dabei beachten musst, erfährst du in der nachfolgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung. Rechne für die KonMari-Methode ein Wochenende oder zwei, drei Ferientage ein, denn du wirst etwas Zeit dafür brauchen. Belohnt wirst du aber mit mehr Platz im Kleiderschrank und weniger Ballast. Es lohnt sich, versprochen.

1. Alle Kleider auf einen Haufen legen

Jawohl, richtig gelesen. Der erste Schritt der KonMari-Methode sieht vor, dass du dir alle deine Kleider aus deinem Kleiderschrank, aus Kommoden, von der Garderobe und aus dem Keller schnappst und sie auf einen Haufen legst. Mache das am besten in einem Raum, in dem genügend Platz vorhanden ist. Ansonsten wird der Aufräum-Prozess unnötig kompliziert. Wenn du wahnsinnig viel Kleidung besitzt, kannst du auch nach Unterkategorien einteilen. Also beispielsweise zuerst Pullover, Blusen, Jeans  etc. ausmisten. Es ist aber empfehlenswert alle Kleidungsstücke zusammen hinzulegen. So bekommst du nämlich ein Gefühl dafür, wie viele Kleidungsstücke du wirklich besitzt.

2. “Does it spark joy?”

Als nächstes nimmst du jedes Kleidungstück in die Hand und fragst dich, ob es dir Freude bereitet. Das ist der zentrale Teil der KonMari-Methode. Behalte nur, was dich wirklich glücklich macht. Kannst du die Frage entschieden mit einem Ja beantworten, so lege diese Dinge auf einen neuen Haufen. Zu kleine Pullover, T-Shirts mit Materialien und Muster die du nicht (mehr) magst, … All diese Kleider, die dir keine Freude mehr machen, kommen in Säcke und werden im Anschluss weggegeben. Gemäss der KonMari-Methode hilft es, sich bei jedem dieser Gegenstände für seinen Einsatz zu bedanken. So soll der Abschied leichter fallen.

Wenn du dich bei gewissen Kleidungsstücken schwer mit der Entscheidung tust, dann erstelle einen “Vielleicht”-Haufen. Versuche, diesen Kleiderhaufen aber so klein wie möglich zu halten, denn er erschwert und verlängert das Ausmisten deines Kleiderschrankes. Lass dir etwas Zeit und probiere diese Kleidungsstücke nach ein, zwei Tagen an. Stelle dir wieder die Frage, ob sie dich glücklich machen und entscheide dann endgültig, ob du sie behalten möchtest oder nicht.

3. Kleider organisieren

Nachdem du nun den gesamten Kleiderstapel fertig sortiert hast, geht es an den dritten Schritt der KonMari-Methode. Kleidungsstücke, die du behältst, werden organisiert und bekommen einen festen Platz im Kleiderschrank. So soll die geschaffene Ordnung (länger) bestehen bleiben. Marie Kondo empfiehlt in diesem Schritt, so viele Kleider wie möglich zu falten. Anschliessend sollen die gefalteten Kleidungsstücke nebeneinander gelegt werden. Im Vergleich zum Stapeln hat man damit deutlich mehr Überblick über seine Kleider. Schachteln und Körbe helfen dir dabei, zusätzliche Unterteilung in Schubladen zu bringen und mehr Ordnung zu schaffen. Verstaue darin beispielsweise Socken, Unterwäsche und Accessoires.

Wie du Kleider gemäss Marie Kondo faltest, siehst du in diesem Video:

Wenn bereits jetzt weisst, dass du künftig zu wenig Zeit haben wirst um deine Kleidungsstücke (oder zumindest einen Teil davon) so schön wie Marie Kondo zu falten, dann kannst du diesen Schritt auslassen. Die Falt-Methode nach KonMari ist zu Beginn nämlich definitiv zeitintensiver, bis du sie verinnerlicht hast. Nimm dir aber zumindest den Tipp mit den Schachteln und Körben zu Herzen, denn so bringst du deutlich mehr Ordnung in deinen Kleiderschrank.

4. Aussortierte Kleider weggeben

Im letzten Schritt der KonMari-Methode geht es darum, was mit deinen aussortierten Kleidern passiert. Stark abgenutzte Kleidungsstücke oder solche mit grösseren Schäden verwendest du idealerweise für Upcycling-Projekte oder wirfst sie weg, wenn es gar nicht anders geht. Kleider, die noch weiterverwendet werden können, kannst du spenden oder verkaufen. Was das Spenden von Kleider angelangt, so gibt es in der Schweiz diverse Möglichkeiten dazu. Bringe deine aussortierten Kleider beispielsweise:

Wichtig: Erkundige dich bitte immer zuerst, ob deine Kleiderspende gebraucht werden kann.

 

Wenn du deine Kleider verkaufen möchtest, kannst du das beispielsweise wie folgt tun:


Seit Anfang 2019 gibt es auf Netflix die Serie “Aufräumen mit Marie Kondo”. Darin begleitet die Aufräum-Expertin Familien in den USA und berät diese, wie sie mit Hilfe der KonMari-Methode ihre Wohnungen und Häuser entrümpeln. Wenn du noch etwas Motivation zum Aufräumen brauchst, dann hilft dir die Serie bestimmt.

Christina

Inhaberin von Brocki Search mit einer Leidenschaft für Möbel aus den 60ern und 70ern. Mag das Motto "Gebraucht statt neu". Und Katzen.

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